ocat

° januar / februar 2020

Was ich Ihnen kurz erzäh­len möch­te, die­se eine Geschich­te, die von indi­schen Men­schen­au­gen erzählt, wird Sie sicher beun­ru­hi­gen. Ich erin­ne­re mich, einer Kol­le­gin von indi­schen Augen bereits erzählt zu haben. Sie ent­geg­ne­te sofort: Mein Freund, es exis­tie­ren kei­ne indi­schen Men­schen­au­gen, es exis­tie­ren nur mensch­li­che Augen, die Augen der Inder und der Inde­rin­nen sind von der­sel­ben Art, wie alle Augen, die welt­weit exis­tie­ren. Da muss­te ich Ihr doch wider­spre­chen, weil ich davon hör­te, dass in Indi­en eine Fabrik exis­tier­ten soll, in wel­cher indi­sche Augen erforscht und gleich­wohl fabri­ziert wer­den, künst­li­che Augen, die in der Lage sind, unse­re Welt abzu­bil­den und sie in elek­tri­sche Rei­ze zu über­set­zen. Nun ist das wohl so, dass ein armer Mensch sehr gut dar­an ver­die­nen kann, wenn er bereit sein soll­te, sei­ne natür­li­chen Augen gegen Implan­ta­te aus­zu­tau­schen. Über 5000 Augen­paa­re wür­de eine Fabrik namens OCAT Tag für Tag pro­du­zie­ren. Man wer­fe ent­nom­me­ne Augen natür­lich nicht in den Müll, son­dern ent­neh­me zum Bei­spiel Tei­le der Netz­haut, die­se wür­den dann sorg­fäl­tig kon­ser­viert und nach Ame­ri­ka oder nach Euro­pa oder nach Chi­na ver­schickt. Jene Fir­ma OCAT befin­de sich im Süden des Bun­des­staat Andhra Pra­desh an der Küs­te. Man habe da und dort an der Mee­res­küs­te Net­ze gespannt, um Men­schen, deren Implan­ta­te nicht län­ger funk­tio­nier­ten, davor zu bewah­ren, im Indi­schen Oze­an zu verschwinden.

 

/ Das Leuch­ten
klei­nes­ter Tiere
im Was­ser
>