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° januar / februar 2020

Andre­as Lou­is Sey­er­lein lebt und arbei­tet in Frank­furt am Main, Mün­chen, unter­wegs und auf Bäu­men. Er notiert mit Blei­stift auf Papie­ren sowie auf Schreib­ma­schi­nen, die über Bild­schirm und Gedächt­nis ver­fü­gen. Par­ti­cles,  eine digi­ta­le Lang­stre­cken­ar­beit, sind sei­nem Vater gewid­met, der ein Leben lang nach kleins­ten Teil­chen such­te und ver­mut­lich noch immer sucht. Par­ti­cles wer­den mit­tels Wor­d­Press ver­öf­fent­licht und durch das Deut­sche Lite­ra­tur­ar­chiv Mar­bach archi­viert. Weit­läu­fig der vor­lie­gen­den Arbeit ver­bun­den ist das Pro­jekt Ein Zep­pe­lin voll Licht, an dem der Autor seit lan­ger Zeit arbei­tet. Tei­le die­ses Pro­jek­tes wur­den im Jahr 2016 im Werk­raum der Mün­che­ner Kam­mer­spie­le gele­sen.

Der Autor dankt sei­nen Figu­ren, die sich auf gefahr­vol­le Rei­sen bega­ben, um zu erzäh­len und zu son­die­ren. Der Lin­gu­ist und Com­pu­ter­fo­ren­si­ker Noe Moritz Pape gilt seit dem 26. Dezem­ber 2018 als ver­schol­len. Von Zeit zu Zeit wer­den an der grön­län­di­schen Küs­te papie­re­ne Wind­no­ti­zen ent­deckt, die von ihm per­sön­lich notiert sein könn­ten. Von dem Rei­se­jour­na­lis­ten Joe Ellis wur­den zuletzt Spu­ren ent­deckt, die sein ver­mut­li­ches Ende doku­men­tie­ren.