neisseria megandis

° januar / februar 2020

Wie wun­der­bar das Meer duf­te­te irgend­wo im Süden weit ab jeden Lan­des. Ich streck­te mei­ne Hand nach leuch­ten­den Sub­stan­zen aus, und ich dach­te, wie gut wäre es doch gewe­sen, wenn ich foto­gra­fiert haben wür­de, was ich ent­deck­te. Ich war in einem Schlauch­boot unter­wegs gewe­sen, fuhr lang­sam in einem Bild her­um, das ich mir selbst wie einen Alp­traum aus­ge­dacht hat­te, einen Traum, in wel­chem ich die Erfin­dung grün leuch­ten­der Bak­te­ri­en erin­ner­te, Orga­nis­men, wel­che Kunst­stof­fe fra­ßen und Öle, auch mein Boot wie zur Stra­fe. Als ich lang­sam unter­ging, in dem Moment, da ich mit dem Kopf unter die Mee­res­ober­flä­che tauch­te, wach­te ich auf. Es war weit nach Mit­ter­nacht und ich hock­te in der Küche und über­leg­te, ob ich in mei­nen Traum zurück­keh­ren oder doch eher wach blei­ben sollte.

 

/ Von wun­der­vol­len
Pro­pel­ler­vö­geln
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